Gestern waren Hatum und ich in den Niederlanden um Sonja und Hatum’s Schwester zu sehen…und nebenbei noch ein wenig Agility zu machen. Gelernt haben wir eigentlich nichts Neues (dass es auf Körpersprache-Nuancen ankommt und Aufgänge ein Glücksspiel sind, wussten wir schon), aber es war toll Quilla live laufen zu sehen. Sie ist echt ein super super toller Hund. Im direkten Vergleich war es interessant die vielen Gemeinsamkeiten bei den Geschwistern zu sehen. Beide sind verfressen, beide produzieren die selben “was ein Spass, ich gebe mein Bestes” und “Hilfe, lass mich nicht allein” Gesänge, beide krabbeln in gleicher Manier auf den Schoß und zeigen den selben Gesichtsausdruck wenn oben. Echt super. Hatum’s Mutter Icha, inzwischen 9,5 Jahre alt, war auch mit und mit ist noch nie so groß aufgefallen wie ähnlich sich die Köpfe der drei doch sind.
April
28th Bark in the Park Kempner Park, Galveston
May
25-28th GKC Agility Jack Brooks Park, Hitchcock (Apr 4th)
July
19-22th Reliant Dog Show Reliant Center, Houston
October
19-21th NASA Agility Jack Brooks Park, Hitchcock (July 9th)
Veröffentlicht in Allgemein | Kommentar schreiben »
Seit September haben wir das Privileg in dieser luxuriösen Trainingshalle trainieren zu können. Natürlich gerade im Winter für den wetterfühligen Nackedei ideal
.
Letztens hatte ich auch endlich mal die Möglichkeit mich beim Training filmen zu lassen. Leider war das nicht unser bester Tag, zeigt aber auch deutlich woran ich noch arbeiten muss
.
Veröffentlicht in Agility | Kommentar schreiben »
Am 10.9. fuhren wir zum SV Resser Mark nach Gelsenkirchen, wo Hatum vor 2 Jahren bei seinem 1. offiziellen Agility Turnier gestartet ist. Wie immer war das Turnier gut organisiert und wir konnten ein super Platz im Halbschatten ergattern. Die Richterin Inge Kurz stellt eigentlich auch eher anspruchsvollere Parcours, so war ich guter Dinge, dass wir gut laufen würden. Schliesslich hatten wir diesmal auch unseren persönlichen Glücksbringer dabei
. Und tatsächlich – Hatum schaffte 2 schnelle 0 Fehler Läufe und ich war super, super stolz auf ihn. Im A1-Lauf brachten uns 4,26 m/s den 2. Platz von 32 und damit die 2. platzierte Quali für die A2. Den Jumping1 konnten wir mit 4,81 m/s sogar gewinnen! Ich habe mich riesig gefreut und war froh, dass wir die Saison und unsere Agility “Karriere” in Deutschland mit so einem guten Ergebnis abschliessen konnten. Was ein toller Tag im Kreis netter Bekannter und Trainingspartner! Ich werde sie alle vermissen. Schade, dass es zum Schluss doch nicht zum Aufstieg in die A2 gereicht hat, aber ich weiss ja, dass wir theoretisch auch A3 laufen könnten
.
Diese Diashow benötigt JavaScript.
Veröffentlicht in Agility | Kommentar schreiben »
Es gibt noch einiges nachzuliefern
… Am 28.8. machten wir uns auf zum SV Essen-Karnap um bei einem sehr schönen Turnier alte Bekannte zu treffen
. Die Parcours wurden an diesem Tag nicht von Bärbel Thomassen selbst, sondern von einer Richteranwärterin gestellt und waren damit auch in der A1 schön anspruchsvoll. Also eigentlich gute Voraussetzungen für uns
. Der A-Lauf war dann auch super harmonisch, Hatum pfeilschnell, super aufmerksam, alle Kontaktzonen drin, es war eine Freude mit ihm zu laufen. Leider ist uns dann die vorletzte Hürde zum Verhängnis geworden, weil ich nicht richtig stand, ihn nicht früh genug angesprochen und mit einem Schritt zu viel vorzeitig geradeaus ins Ziel getrieben habe (Dis). Schade, schade, schade, fanden auch viele der Zuschauer, die uns schon als Sieger gesehen hatten. Es war trotzdem ein toller Lauf und ich war super happy mit Hatum
. Auch der Jumping war toll und wir konnten mit 4,86 m/s und 0 Fehlern den 3. Platz bei den 1ern belegen. Ein schönes Turnier mit netten Menschen und vielen interessanten Läufen.
Danke an www.hundeplatz-essen-karnap.de für die tollen Fotos!
Diese Diashow benötigt JavaScript.
Veröffentlicht in Agility | Kommentar schreiben »
Am gestrigen Samstag (an dem es trotz herbstlicher Temperaturen wenigstens nicht 24 Std. durchgeregnet hat) war ich beim DVD Dortmund-Wickede-Asseln zu einem Agility Seminar angemeldet. Die Trainerin Elicia Calhoun betreibt seit 1994 Agility in den USA und war mit ihren Aussies bei den Weltmeisterschaften 2001 und 2003 dabei. Als wir um kurz vor 10 Uhr dort aufschlugen, hat unsere Seminarleiterin gerade europäische Wechsel von dem finnischen Trainer Duo Leinonen/Suoknuuti gelehrt bekommen (warum sind die Skandinavier eigentlich immer so viel besser in allem, was mit Hundetraining zu tun hat?). Als ich sah wie schwierig diese feinen Führtechniken für Elicia umzusetzen waren, war ich doch kurz um die Qualität dieses Seminars besorgt, völlig ohne Grund allerdings, wie sich noch herausstellen sollte
.
Um 11 Uhr startete der Trainingstag mit 9 bunt gemischten A1 Startern. Elicia hatte einen recht anspruchsvollen Parcours aufgebaut (lateral lead-out, viele Hürden von aussen zu springen, “weg”, Tunnelverleitungen, langer Weg zum Slalom), der den Teams doch einiges abforderte. Ich habe beim Zuschauen einiges zu ihrer Philosophie lernen können. So betonte sie den in den USA viel beachteten Unterschied zwischen Handler und Obstacle focus. Kontrolle der eigenen Körpersprache ist den Amerikanern enorm wichtig. So sollte man seine Augen, “Madonnas”, Arme und Fußspitzen”lazer” gezielt und unabhängig voneinander einsetzen können, um dem Hund das gewünschte Gerät anzuzeigen. Beim Lateral Lead Out z.B. müssen die Fussspitzen immer auf den zuerst gewünschten Sprung zeigen, auch wenn man 10 m entfernt steht. Weitere Punkte waren mentales Training vor dem Start (perfekten Film im Kopf abspielen und entspannen) und selbstsicheres Führen, d.h. dem Hund gegenüber nie Unsicherheit zeigen auch wenn man verwirrt ist, dann hören nämlich auch Bellen, Kreiseln, Hochspringen und sonstige Clownereien beim Vierbeiner auf.
Nach 4 Std. und einer Mittagspause (lecker Kuchen!), war dann endlich die A3 Gruppe an der Reihe, zu der auch wir zählten (lol). Hatum hat den halben Tag unter einer Decke geschlafen, war aber dann als es losging, hochkonzentriert und motiviert dabei. Als erstes mussten wir den A1er Parcours der anderen laufen. Da ich ja vormittags schon die Tücken des Parcours erläutert bekommen hatte, hat dies auch ganz gut geklappt. Trotzdem fand ich es mal wieder erschreckend, dass man (sprich ich) manche Dinge trotz 4-maligem Hörens nicht direkt in die Praxis umsetzen kann. Ich war aber sehr stolz auf Hatum, er hat vorallem die “weg”s sehr gut angenommen, obwohl wir die nie richtig geübt haben.
Auch der 2. Parcours hatte seine Tücken mit einem 180° Slalomeingang und einer diffizielen Welle. Tunnel und Slalom lagen fast parallel nebeneinander. Der Hund musste aus dem Tunnel raus wieder zurücklaufen, sich 180° drehen, einfädeln und in die Ursprungslaufrichtung weiterlaufen. Während der Hund im Tunnel war, musste sich der Hundeführer mit dem Rücken zum Slalomende auf der abgewandten Seite neben die 1. Stange stellen. Sobald der Hund aus dem Tunnel kam, rufen, wenn der Kopf auf Höhe der 1. Stange/Knie war, einen Schritt zurück, die vordere Fussspitze drehen, so dass sie auf die 2. Stange zeigt und voila, Hund drin!. Total super, Hatum ist echt spitze! Er ist sogar mindestens 5x durch den nassen Sacktunnel (sein “mag ich gar nicht” Gerät) gelaufen…
Der 3. Parcours hatte es dann wirklich in sich, ein Rennparcours mit 20 Hindernissen. Es haben nicht alle Sachen auf Anhieb geklappt, aber ich war super happy mit Hatum’s Mitarbeit. Ich wünschte ich hätte jemanden gehabt, der unsere Läufe auf Video mitgeschnitten hätte, das wäre unheimlich hilfreich gewesen.
Die Finnen sind auch in unserer Gruppe mitgelaufen und deren Laufstil ist eine absolute Augenweide!!! Am tollsten fand ich, dass sie ihre Hunde nach jeder Sequenz IMMER belohnt haben! Egal ob ein Fehler passiert war oder nicht, denn der Hund macht nur was der Hundeführer ihm anzeigt, und daher alles richtig. Respekt! Die beiden Border Collies von ihnen haben mir auch sehr sehr gut gefallen, die waren total entspannt, schnell aber kontrolliert im Parcours und hatten ein 1A Sozialverhalten.
Das Wichtigste, was ich bei dem Seminar gelernt habe, ist das richtige Timing. VOR dem Absprung muss der Hund wissen, wie es nach dem Sprung weitergeht. Dazu kann man sich die Distanz zwischen 2 Hindernissen in 3 Bereiche einteilen: Landung, Absprung und in dem Drittel dazwischen MUSS der Hund die Information über die weitere Linie bekommen. Man sollte Wechsel etc. also genau dann einleiten, wenn sich der Hund in eben diesem “Informations”drittel befindet. Dies ist eine Sache, die 80% der Starter, die ich so sehe (mich eingeschlossen), nicht berücksichtigen. Sobald man diese Information übermittelt und der Hund sie angenommen hat, kann man sich der weiteren Linie zuwenden, abspringen und landen erfolgen dann von alleine. Während des Laufens war es für mich sehr hilfreich durch Elicia’s “Turn” & “Run, run, run” angespornt zu werden. Ich wünschte mehr Trainer würden das machen.
Um 20:30 ging ein toller langer Tag (4 h Training am Stück!) zuende…es hat super viel Spass gemacht!
Veröffentlicht in Agility | Kommentar schreiben »
Für mich gibt es kaum was Schlimmeres, als dick gefütterte Hunde. Übergewicht schränkt die Lebensqualität eines Hunde massiv ein und wird einzig und allein vom Besitzer verursacht. Dabei ist es so einfach, einen Hund durch angepasste (meist reduzierte) Fütterung schlank und vital zu halten!
Folgen von Übergewicht:
- 2 Jahre geringere Lebenserwartung
- Krankheiten des Bewegungsapparates z.B. schmerzhafte Arthrosen; Bänder-, Gelenkschäden
- Herz-Kreislauf-Probleme
- Hauterkrankungen, Tumore
- Kurzatmigkeit dadurch Sauerstoffunterversorgung
- Diabetes, Leber- und Bauchspeicheldrüsenerkrankungen
- keine Chance auf Erfüllung der hündischen Bedürfnisse (rennen, spielen, schnüffeln, jagen) dadurch verminderte Lebensqualität
Ziel Idealgewicht:
- deutliche Taille sichtbar (eingefallene Flanken)
- Rippen und Wirbelkörper sind durch Handauflegen leicht tastbar (DÜNNE! Fettschicht)
- Anstieg der Bauchlinie vom Ende des Rippenbogens zur Leiste
Abnehmen: Gewichtsverlust von ca. 1% des Körpergewichts pro Woche
- Bewegung erhöhen z.B. Schwimmen, Laufen
- Futtermenge reduzieren und zu einem Low Calorie-Futter wechseln
- Futtertagesration auschliesslich auf Spaziergängen suchen und erarbeiten lassen
- als “Leckerli” dient Hüttenkäse/Magerquark aus der Tube
http://www.tierklinik.de/medizin/uebergewicht-adipositas/diagnose-des-uebergewichtes-beim-hund
Veröffentlicht in Allgemein | Kommentar schreiben »




